In Act V, scene 2 of Shakespeare's Henry V, King Henry woos Katharine, the French princess, while the rest of the company are discussing the conditions of the treaty between England and France. Below, you will find an extract from the original English text and August Wilhelm Schlegel's German translation side by side.

English German
King Henry Fair Katharine, and most fair,
Will you vouchsafe to teach a soldier terms
Such as will enter at a lady's ear
And plead his love-suit to her gentle heart?
König Heinrich Nun, schöne Katharina! Allerschönste!
Geruht Ihr, einen Krieger zu belehren,
Was Eingang findet in der Frauen Ohr
Und seiner Lieb ihr sanftes Herz gewinnt?
Katharine Your Majesty shall mock me; I cannot speak your England. Katharina Euer Majestät wird über mich spotten; ich kann Euer Englisch nicht sprechen.
King Henry O fair Katharine, if you will love me soundly with your French heart, I will be glad to hear you confess it brokenly with your English tongue. Do you like me, Kate? König Heinrich O schöne Katharina, wenn Ihr mich kräftig mit Eurem französischen Herzen lieben wollt, so werde ich froh sein, es Euch mit Eurer englischen Zunge gebrochen bekennen zu hören. Bist du mir gut, Käthchen?
Katharine Pardonnez-moi, I cannot tell wat is “like me.” Katharina Pardonnez-moi, ich nicht verstehen, was ist “mir gut”.
King Henry An angel is like you, Kate, and you are like an angel. König Heinrich Die Engel sind dir gut, Käthchen, denn du bist so gut und schön wie ein Engel.
Katharine Que dit-il? Que je suis semblable a les anges? Katharina Que dit-il? Que les anges me veulent du bien, parceque je suis bonne et belle comme un ange?
Alice Oui, vraiment, sauf votre grace, ainsi dit-il. Alice Oui, vraiment, sauf votre grace, c'est ce qu'il dit.
King Henry I said so, dear Katharine; and I must not blush to affirm it. König Heinrich Ja, das sagte ich, schöne Katharina, und ich darf nicht erröten, es zu wiederholen.
Katharine O bon Dieu! les langues des hommes sont pleines de tromperies. Katharina O bon Dieu! Les langues des hommes sont pleines de tromperies.
King Henry What says she, fair one? That the tongues of men are full of deceits? König Heinrich Was sagt Sie, mein Kind? Daß die Zungen der Männer voller Betrug sind?
Alice Oui, dat de tongues of de mans is be full of deceits: dat is de Princess. Alice Oui, daß die Zungen von die Mann voll der Betrug sein; das is die Prinzeß.
King Henry The Princess is the better English-woman. I' faith, Kate, my wooing is fit for thy understanding: I am glad thou canst speak no better English; for if thou couldst, thou wouldst find me such a plain king that thou wouldst think I had sold my farm to buy my crown. I know no ways to mince it in love, but directly to say “I love you.” Then, if you urge me farther than to say “Do you in faith?” I wear out my suit. Give me your answer; i' faith, do; and so clap hands and a bargain. How say you, lady? König Heinrich Die Prinzessin ist die vollkommenste Engländerin von beiden. Meiner Treu, Käthchen, meine Bewerbung ist für dein Verstehen schon gemacht. Ich bin froh, daß du nicht besser Englisch sprechen kannst; denn wenn du es könntest, so würdest du mich einen so schlichten König finden, daß du gewiß dächtest, ich hätte meinen Meierhof verkauft, um meine Krone zu kaufen. Ich verstehe mich nicht auf verblümte Winke bei der Liebe, sondern sage gerade heraus: “Ich liebe Euch”; wenn Ihr mich dann weiter drängt, als daß Ihr fragt: “Tut Ihr das im Ernste?” so ist mein Werben am Ende. Gebt mir Eure Antwort; im Ernste, tuts: und somit eingeschlagen und ein gemachter Handel! Was sagt Ihr, Fräulein?
Katharine Sauf votre honneur, me understand well. Katharina Sauf votre honneur, ich verstehen gut.
King Henry Marry, if you would put me to verses or to dance for your sake, Kate, why you undid me; for the one I have neither words nor measure, and for the other I have no strength in measure, yet a reasonable measure in strength. If I could win a lady at leap-frog, or by vaulting into my saddle with my armour on my back, under the correction of bragging be it spoken, I should quickly leap into wife. Or if I might buffet for my love, or bound my horse for her favours, I could lay on like a butcher, and sit like a jack-an-apes, never off. But, before God, Kate, I annot look greenly, nor gasp out my eloquence, nor I have no cunning in protestation; only downright oaths, which I never use till urg'd, nor never break for urging. If thou canst love a sunburning, that never looks in his glass for love of anything he sees there, et thine eye be thy cook. I speak to thee plain soldier. If thou canst love me for this, take me; if not, to say to thee that I shall die is true- but for thy love, by the Lord, no; yet I love thee too. And while thou liv'st, dear Kate, take a fellow of plain and uncoined constancy; for he perforce must do thee right, because he hath not the gift to woo in other places; for these fellows of infinite tongue, that can rhyme themselves into ladies' favours, they do always reason themselves out again. What! a speaker is but a prater: a rhyme is but a ballad. A good leg will fall; a straight back will stoop; a black beard will turn white; a curl'd pate will grow bald; a fair face will wither; a full eye will wax hollow. But a good heart, Kate, is the sun and the moon; or, rather, the sun, and not the moon - for it shines bright and never changes, but keeps his course truly. If thou would have such a one, take me; and take me, take a soldier; take a soldier, take a king. And what say'st thou, then, to my love? Speak, my fair, and fairly, I pray thee. König Heinrich Wahrhaftig, wenn Ihr mich Euretwegen zum Versemachen oder Tanzen bringen wolltet, Käthchen, so wäre ich verloren. Könnte ich eine Dame durch Luftsprünge gewinnen oder durch einen Schwung in den Sattel mit voller Rüstung, so wollte ich, mit Entschuldigung für mein Prahlen sei es gesagt, mich geschwind in eine Heirat hineinspringen. Oder könnte ich für meine Liebste einen Faustkampf halten oder mein Pferd für ihre Gunst tummeln, so wollte ich drangehn wie ein Metzger und fest sitzen wie ein Affe: niemals herunter. Aber, bei Gott, ich kann nicht bleich aussehen, noch meine Beredsamkeit auskeichen und habe kein Geschick in Beteurungen: bloße Schwüre ohne Umschweif, die ich nur gedrungen tue und um kein Dringen in der Welt breche. Kannst du einen Mann von dieser Gemütsart lieben, Käthchen, dessen Gesicht nicht wert ist, von der Sonne verbrannt zu werden, der niemals in seinen Spiegel sieht aus Liebe zu irgend was, das er da entdeckt, so laß dein Auge ihn dir zubereiten. Ich spreche mit dir auf gut Soldatisch: kannst du mich darum lieben, so nimm mich; wo nicht, und ich sage dir, daß ich sterben werde, so ist es wahr; aber aus Liebe zu dir - beim Himmel, nein! und doch liebe ich dich wirklich. All dein Leben lang, Käthchen, zieh einen Mann von schlichter und ungeschnitzter Beständigkeit vor, denn der muß dir notwendig dein Recht widerfahren lassen, weil er nicht die Gabe hat, andrerorten zu freien; denn diese Gesellen von endloser Zunge, die sich in die Gunst der Frauen hineinreimen können, wissen sich auch immer herauszuvernünfteln. Ei was! Ein Redner ist nur ein Schwätzer, ein Reim ist nur eine Singweise. Ein gutes Bein fällt ein, ein gerader Rücken wird krumm, ein schwarzer Bart wird weiß, ein krauser Kopf wird kahl, ein schönes Gesicht runzelt sich, ein volles Auge wird hohl: aber ein gutes Herz, Käthchen, ist die Sonne und der Mond, oder vielmehr die Sonne und nicht der Mond, denn es scheint hell und wechselt nie, sondern bleibt treulich in seiner Bahn. Willst du so eins, so nimm mich, nimm mich, nimm einen Soldaten; nimm einen Soldaten, nimm einen König. Und was sagst du denn zu meiner Liebe? Sprich, meine Holde, und hold, ich bitte dich.